W:O:A 2018 – Das meiste Wacken bisher

By | 7. August 2018

Letzte Woche war es mal wieder so weit: Wacken stand vor der Türe. Doch diesmal ging es nicht mit dem Flieger nach Hamburg, sondern mit einem Campervan der Firma C-Motion Garage AG, Wagerswil / TG. In einer Hau-Ruck-Aktion haben es Thomas und sein Team uns ermöglicht, mit diesem tollen Fahrzeug nach Wacken zu reisen. Vielen Dank Euch an dieser Stelle!

Unsere Reise begann am späten Sonntag Nachmittag. Dank wenig Verkehr und dem tollen Campervan kamen wir ordentlich zügig voran und freuten uns schon, dass wir den hohen Norden noch vor der geplanten Nachtruhe erreichen würden. Doch kurz hinter Hanover verliessen uns die Kräfte, weshalb wir uns auf einem Rastplatz für vier Stunden ausruhten. Nach der Einkaufstour in Pinneberg erreichten wir am Montag gegen 10:00 Uhr den Rand von Wacken, wo wir uns noch mit Met eindecken mussten und die erste freundliche Begegnung mit der Verkehrssicherheit erleben durften. So stellten wir uns dann auch gleich in die Schlange zum Einfahren auf den Heiligen Rasen. Es kribbelte in unseren Bäuchen vor Aufregung: wer werden unsere Nachbarn sein? Können wir mit Spass und Freude ein Wacken feiern? Sicher war, dass wir «unser Wacken» durchziehen würden und werden – und das taten wir: ankommen, aussteigen, Platz abstecken, Bier aufmachen.
Highlight unseres Camps und Blickfang für alle, welche an unserem Platz vorbei kamen, war ganz klar der Boden, welchen wir ausgelegt hatten, sowie die kurze Festbank-Garnitur, welche unsere Nachbarn gleich dazu bewegten, uns zu fragen, ob wir mehr Platz benötigen würden. «Nein», war unsere Antwort: wir sind nur zu zweit. Das Staunen, sowie der Respekt unserer Nachbarn, war uns bereits gewiss.

Nachdem die wichtigsten Dinge standen, folgte der Schweizer Fahnenmarsch, einhergehend natürlich auch das Hissen der Schweizer Flagge über unserem Zelt. Es folgte unsere Runde zu den umliegenden Camps, um uns vorzustellen. Der Traum vom «Meisten Wacken unserer Zeit» hatte begonnen und zog sich über die folgenden Tage durch. Abend für Abend sassen unsere Nachbarn abwechselnd bei uns oder wir bei ihnen, plauderten über dies und das und genossen die Zeit bis zum Start des Festivals.

Unser diesjähriges Lineup:

  • W:O:A Firefighters
  • Sepultura
  • Oomph!
  • Judas Prist
  • Amaranthe
  • Amorphis
  • Knorkator
  • Clawfinger
  • Otto & die Friesenjungs
  • Canterra
  • Unzucht
  • Arch Enemy
  • Dimmu Borgir
  • Da Rocka & Da Waitler

Grundsätzlich wären noch mehr Bands auf dem Lineup gewesen, aber die Hitze machte es dann doch einfacher, die Ruhe beim Camp zu geniessen. Denn täglich über 30 Grad machten Bewegungen und Konzerte deutlich schwierig.

Die grösste Herausforderung brachte die Rückreise: 14 Stunden von Wacken nach Thalwil, 4 Stunden alleine von Hamburg nach Hanover – hervorgerufen durch rund 30 Kilometer Stau.