TIROL.CAMP Leutasch, Leutasch (AT)

By | 31. Dezember 2015


Wie waren dieses Jahr bereits zum zweiten Mal in Leutasch (letztes Jahr mit viel Schnee – dieses mal gänzlich ohne). Die Anfahrt muss gut vorbereitet werden, da zwei der vier potentiellen Anfahrtsstrecken für Wohnwagen-Gespanne im Winter gesperrt sind. Wir kennen nur diejenige von Telfs direkt (diejenige über Seefeld ist gesperrt). Aber die Mühe lohnt sich: der Camping Platz liegt am Ende der Leutascher Hochebene malerisch in den Bergen. Die Langlaufstrecke führt am Platz vorbei (mit direktem Einstieg – wenn Schnee da ist). Das Streckennetz ist riesig – für Langläufer ein Traum-Gebiet. Herzlich ist der Empfang und das Büro. Die drei Mitarbeitenden, welche wir antreffen durften, gaben sich alle Mühe, waren stets zu einem Spässchen bereit und immer gut gelaunt, halfen auch gerne bei weniger alltäglichen Sorgen und Mühen. Der gesamte Platz ist eben auf festem Wiesenuntergrund, die Strassen im Platz in hervorragendem Zustand. Es hat zwei Platzkategorien, wobei wir lediglich die grossen Plätze bewerten können und sehr begeistert sind. Neben dem Strom (nach Verbrauch zu bezahlen), liefert der Camping Platz 20 Kanäle in analog direkt zum Platz. Die Königsklasse ist allerdings das Sanitärgebäude mit gefühlt flächendeckender Bodenheizung – egal, ob im Toiletten- oder im Duschbereich. Ganz wichtig ist hier die Reinigungskraft zu erwähnen, welche den Sanitärbereich in absoluter Perfektion pflegt und zu den «Betriebszeiten – 08:00 bis 22:00» voll im Griff hat. Das Schwimmbad ist übersichtlich und bietet trotzdem genügend Platz für alle. Die Beleuchtung ist «mager», was dem gesamten Raum allerdings eine ganz spezielle, träumerische Atmosphäre verleiht. Die Sauna haben wir nicht benutzt, erfuhren allerdings durch andere Camper, dass diese auch sehr schön sei. Der Spielraum (auch Jugendraum) ist kahl aber für Jugendliche sicher top. Wo wir letztes Jahr noch sehr begeistert waren, war das Camping-eigene Restaurant «Campers», welches mit Tiroler Spezialitäten massiv punkten konnte und fast permanent offen stand. Die warme Bar im Hintergrund lud jederzeit auf ein Bier ein. Leider haben sie sowohl Koch wie auch Küchenpersonal auf dieses Jahr gewechselt und sind zu einer Standardkarte aus Pizza, Pasta und so weiter gekommen. Hier empfinde ich – obschon die Qualität sicher ordentlich war – hat das Restaurant massiv verloren. Der Camping-Shop ist sehr spärlich im Büro des Campings und liefert nur Kleinigkeiten, was aber im Notfall ausreichend ist (wer mehr braucht, fährt ins Dorf – ca. 6km). Das Brot (und die Tageszeitung) werden täglich frisch geliefert. Apropos Betriebszeiten: ausserhalb herrscht für Städter eine beinahe gespenstische absolute Ruhe, da auch die Zufahrtsstrasse kaum befahren ist und ansonsten lediglich ein kleines Hotel und knapp 10 Wohnhäuser die Umgebung säumen.

Besuche

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