Vom 2. bis zum 7. August war es wieder einmal so weit: Das legendäre Wacken Open Air, das heilige Mekka der Metalheads, die Hochburg der lauten Stromgitarren, öffnete seine Pforten.
Rund 50 Kilometer nordöstlich von Hamburg, unweit der Elbmündung gelegen, liegt das kleine, knapp 2’000 Einwohner zählende Dorf Wacken. Auch die umliegenden Dörfer, Gribbohm, Bokelrehm und Nienbüttel sind nicht viel grösser. Doch einmal im Jahr verwandelt sich dieses Kleinod an norddeutscher Schönheit in ein Meer aus Metalheads. Nämlich dann, wenn zwischen 75’000 und 80’000 Metalheads den Ort stürmen, um für drei bis fünf Tage das wohl friedlichste Open Air als riesiges gemeinsames Fest auszutragen.

Luftaufnahme Wacken Open Air 2016, Quelle: wackenradio.com
Und so war es auch dieses Jahr wieder. Wie die Polizei und der Rettungsdienst von Schleswig-Holstein mitteilten, hatten sie etwas mehr zu tun als letztes Jahr. So wurden sie zu immerhin 57 Drogendelikten, 61 potentiellen Diebstählen aus Zelten und gnadenlosen 130 Rettungseinsätzen gerufen – was einer leichten Zunahme zum letzten Jahr entspräche. (Ich erinnere mich ungern an die Zeit im Sittertobel… da hatten wir in etwa die identische Menge an jedem Tag. Und das bei lediglich 10’000 Besuchern…).
Und auch meine Playlist von 2016 lies sich durchaus sehen:
- Iron Maiden
- Blind Guardian
- Twisted Sisters
- Torfrock
- W:O:A Firefighters
- Mr. Hurley & Die Pulveraffen
- Bodh’Aktan
- Arch Enemy
- Saxon
- Foreigner
- Born to lose, lived to win (A farewell to Lemmy Kilmister)
- Legion of the damned
- Tarja Tarunen
Ich gebe es ja gerne zu: ich hatte in den letzten vier Wacken-Besuchen schon grössere Playlists. Aber sie ist meines Erachtens durchaus ansehnlich.
Nun ist das diesjährige Wacken Open Air auch schon wieder Geschichte und wir wieder im Alltag zurück. Trotzdem freue ich mich schon wieder auf 2017, konnte ich doch eines der begehrten 10’000 X-MAS Special Tickets ergattern, welche innert gerade einmal 4 Minuten ausverkauft waren.